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Einleitung

   

Detailprogramm

1. Tag: Flug nach Tripolis

Flug von Deutschland nach Tripoli. Nach der Ankunft am Flughafen Erledigung der Visa-Formalitäten und Transfer zum Hotel. (A)

72. Tag

Früh am Morgens beginnt die Fahrt in den Westen des Landes nach Ghadames (ca. 600km), vorbei an der so genannten "Alten Kornkammer" Libyens um die Städte Qasre El Hadj und Nalut. In Nalut angekommen besichtigen Sie die alte Festung, deren ca. 400 Zimmer bzw. Kammern früher als Lager für Korn und Öl dienten und über Jahrhunderte streng bewacht wurden. Die Kasr (Festung/Burg) von Nalut ist ca. 300 Jahre alt und die Moschee "Al Ala" ist noch um einiges älter. Nach diesem sehr interessanten Abstecher in die Geschichte der Stadt begeben Sie sich weiter auf die Fahrt in Richtung Ghadames. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel und Übernachtung in Ghadames. Die Stadt Ghadames, im Volksmund auch "Perle der Wüste" genannt, liegt inmitten des Länderdreiecks von Libyen, Tunesien und Algerien. Sie war in früheren Jahrhunderten ein bedeutender Knoten- und Rastpunkt für Karawanen. Hier kreuzten sich früher 5 verschiedene Karawanenwege aus allen Himmelsrichtungen. Die heutige Bevölkerung lebt überwiegend in der in den 70'er Jahren erbauten Neustadt. Dennoch legen die Bewohner sehr großen Wert auf die Erhaltung der antiken Altstadt, mit ihren vielen Labyrinthen und engen Gassen. Die komplette Altstadt von Ghadames ist immer noch umgeben von einem dichten, grünen Gürtel aus Dattelpalmen, die teilweise schon ein beträchtliches Alter erreicht haben und hier schon seit längst vergangenen Zeiten stehen. (F/M/A)

3. Tag

Der heutige Tag gehört ganz der Besichtigung der Altstadt von Ghadames. Sie besuchen das Museum, erleben eine sehr interessante und zweckmäßige Baukunst, die die Bewohner der Stadt vor der extremen Hitze und vor Feinden schützte. Noch heute leben die Einheimischen im Sommer in den Gebäuden der Altstadt um sich vor der sengenden Hitze in Sicherheit zu bringen. In früheren Jahrhunderten bestand die Haupteinkommensquelle von Ghadames fast ausschließlich aus dem Handel mit den verschiedensten Waren, heute hingegen leben die meisten Bewohner der Region von der Landwirtschaft. Nach dem Mittagessen in einem örtlichen Lokal fahren Sie weiter in Richtung Ain Fares, einer Seenlandschaft, wo Sie bis zum Abend bleiben und einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben können. Danach kehren Sie wieder zurück nach Ghadames, wo Sie auch übernachten. (F/M/A)

94. - 7. Tag

Nach dem Frühstück beginnt die lange Fahrt in südliche Richtung ins ca. 800 km entferte Al Uwaynàt. Auf dem Weg dahin bewegen Sie sich fast ausschließlich in unbewohntem Wüstengebiet und übernachten unter freiem Himmel im Zelt. Die Fahrt beginnt südlich der Wüste "Hamada Al Hamra". Hier sehen sie malerische Sanddünen in den verschiedensten Formen, bestaunen einmalige Sonnenuntergänge und erleben einen unbeschreiblichen Sternenhimmel. Am Abend des 7. Tages erreichen Sie das Umland von Al Uwaynàt. Hier verbringen Sie noch eine Nacht im Zelt vor den Toren der Wüstenstadt. (F,M,A)

8. Tag

Am Morgen fahren Sie hinein nach Al Uwaynàt um Ihre Verpflegung aufzustocken und zu tanken. Nachdem alle nötigen Besorgungen verrichtet wurden begeben Sie sich auf den Weg ins Akakus-Gebirge. Auf dem Weg dorthin kommen Sie vorbei am berühmten Addad-Felsen, der majestätisch in der Landschaft steht und annähernd die Form eines Daumens besitzt. Weiter geht es vorbei am Wadi Eminaner, hier füllen Sie an einem Brunnen Ihre Wasservorräte auf. Das beeindruckende Akakus-Gebirge, das sich östlich von Gat schroff und scheinbar unzugänglich aus der Sandwüste erhebt erstreckt sich rund 100 km in Nord-Süd-Richtung und bietet eine unglaubliche Vielfalt bizarrer Felsfiguren und -Formen. Alle Wadis dieses Gebirges sind ausschließlich von Osten her zugänglich und schneiden sich teils tief in das Massiv hinein. Besonders sehenswert sind die hier zu findenden, von der UNESCO geschützten Felsmalereien und -Gravuren, die bezeugen, dass sich hier einst vor ca. 10.000 Jahren blühende Landschaften befanden und auch Landwirtschaft und Viehzucht betrieben wurde. Allein diese Felszeichnungen sind schon eine Reise wert. (F/M/A)

9. Tag

Ausgehend vom Akakus-Gebirge fahren Sie heute nach Messak. Messak-Settafet ist ein riesiges, dunkles Felsplateau aus Sandstein, das sich ca. 400 km südlich der Stadt Sebha in Richtung Südwesten bis nach Al Uwaynàt erstreckt. Diese sehr raue Steinwüste wird von zahlreichen teils breiteren und schmäleren mit Sand gefüllten Tälern durchzogen und besitzt eine noch teils erstaunliche Fauna mit vielen Akazien, Sträuchern und Gräsern, die eine Vielzahl an Vogelarten und Reptilien beherbergt. Ihre Bekanntheit verdankt diese Region sehr gut erhaltener Felsgravuren, die in jüngster Zeit entdeckt wurden und deren Alter auf bis zu 10.000 Jahre geschätzt wird. Auch sie gehören mittlerweile zum Weltkulturerbe und stehen unter dem Schutz der UNESCO. Betrachtet man diese Landschaft erstaunt es nicht, dass vor mehreren tausend Jahren in dieser Region noch Giraffen, Nashörner und Elefanten lebten. (F/M/A)

610. Tag

Früh am Morgen setzen Sie die Fahrt weiter in Richtung Mathendous fort, wo Sie wiederum zahlreiche Felsgravuren und Malereien bestaunen können. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter in Richtung Germa. Hier angekommen unternehmen Sie einen kleinen Stadtrundgang und besuchen die Ruinen der Stadt. Germa (Garama) gehört zu den ältesten antiken Städten in Libyen. Die Ruinen lassen auf eine Besiedlung schon ab etwa 5.000 v. Chr. schließen. In der Stadt lebten bis zur Vertreibung durch die Römer, die an der Küste siedelnden, die so genannten Garamanten. Dieses Volk hatte u.a. eine eigene Schrift entwickelt, die denen der Tuareg sehr ähnlich war. Sie setzen die Fahrt fort zur einzigartigen und schwer zugänglichen Seeregion. Inmitten einer Landschaft mit nichts außer Sand und Geröll breiten sich vor Ihnen plötzlich, fast wie eine Fata Morgana, die unbeschreiblich schönen und blauen Mandara-Seen aus. Am schönsten See der Region, dem Um El Ma (Mutter des Wassers) reichen die Dünen sogar bis ans Wasser heran und die Ufer der Seen sind zumeist von Palmen gesäumt. In dieser beeindruckenden Region werden Sie auch die Nacht verbringen. (F/M/A)

11. Tag

Der heutige Tag gehört ganz dieser herrlichen Region und Sie besuchen die umliegenden Seen. Sie haben die Möglichkeit um den Um el Maa, der durch eine unter dem See liegende Quelle gespeist wird, eine Wanderung zu unternehmen. Die tiefste Stelle dieses Sees misst etwa 7 - 9 m. Die anschließende Weiterfahrt führt Sie in Richtung Sebha, wo Sie die Nacht in einem einfachen Hotel verbringen werden. (F/M/A)

12. Tag

Heute verlassen Sie die Wüsten-Pisten und fahren mit dem Minibus auf einer asphaltierten Strasse in Richtung Ghayran. Unterwegs machen Sie einen kurzen Stopp in Al Shwieref, für ein stärkendes Mittagessen. Etwas später erreichen Sie Gharyan, eine Töpferstadt, die ca. 100 km südlich von Tripoli entfernt in den Bergen liegt. Die Stadt Gharyan ist besonders berühmt für ihre kunstvollen Keramikwaren. In den umgebenden Bergen der Siedlung existieren noch einige Höhlenwohnungen, wovon jedoch die meisten heute unbewohnt sind. Übernachtung im Hotel in Gharyan. (F/M/A)

113. Tag

Nun beginnt der geschichtliche und archäologische Abschnitt der Reise. Sie starten am Morgen in Richtung Leptis Magna, die größte und besterhaltene antike Stadt der Welt, die 1982 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier unternehmen Sie eine interessante Stadtführung und besichtigen die alten und sehr gut erhaltenen Ruinen. Die größte Blütezeit hatte Leptis Magna im Zeitalter der Karthager und während der Regierungszeit des römischen Kaisers Septimius Severus. Ihm verdankt die Stadt die meisten und prächtigsten seiner Bauwerke. Anschließend geht die Fahrt zurück Tripoli. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Tripoli. (F/M/A)

14. Tag

Am Morgen nach den Frühstück begeben Sie sich ins antike Sabratha, wo Sie eine weitere interessante Führung erleben dürfen. Sabratha war ebenfalls eine der drei größten Städte innerhalb der römischen Provinz Tripolitanien und besitzt noch heute sehr gut erhaltene Ruinen aus dieser Zeit. Neben dem bekannten Museum besichtigen Sie das antike Theater den Isistempel und die Agora. Ihre größte wirtschaftliche Blütezeit erlebte Sabratha ebenfalls während der römischen Herrschaft seit 46 v. Chr.. Der Niedergang Sabrathas setzte ebenfalls wie Leptis Magna mit dem Untergang des Römischen Reichs ein, nachdem das antike Oea nach der Eroberung durch die Muslime, dann als Tripoli neues Zentrum der Region wurde. Am Nachmittag Rückfahrt nach Tripoli und Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

15. Tag

Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F)